Dritter Weltkrieg: Zeitangaben


Es liegt in unserer Natur, im Hinblick auf künftige Geschehnisse, die prophezeit werden, auch die Zeit kennen zu wollen – wann diese Geschehnisse kommen, wie lange sie dauern und wann sie enden. Auch die Apostel des Herrn wollten vom Herrn erfahren, ob er noch zu ihren Zeiten das Königtum für Israel aufrichten werde. Daraufhin sagte ihnen Jesus:

Nicht eure Sache ist es, Zeiten oder Stunden zu wissen, die der Vater festgelegt hat in der ihm eigenen Macht …“ (Apg. 1,7)

Auch wenn wir gerne die Zeiten und Fristen wüssten, so ist es dennoch nicht unsere Sache, sie wissen zu wollen. Aus der Aussage des Herrn ziehen manche Katholiken nun den Schluss, dass Prophezeiungen, in denen Zeiten und Fristen vorkommen, nicht von Gott wären. Sie verstehen das Wort des Herrn völlig falsch. Es besagt, dass es nicht unsere Sache ist, Zeiten und Fristen wissen zu wollen, aber es besagt nicht, dass Gott keine Zeiten und Fristen offenbaren wollte. Er tut das oder er tut das nicht! Keiner kann zu ihm sagen, tu das oder tu das nicht. Die Entscheidung, uns Zeitangaben mitzuteilen oder nicht, liegt ganz allein bei ihm, nicht bei uns.

Wenn wir den biblischen Text also genau lesen, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild, als das, was die oben genannten Katholiken vertreten. Und weil das so ist, hat es Gott gefallen, dem hl. Apostel Johannes später Zeitangaben mitzuteilen, z.B. in Offb. 2,10:

… ihr werdet eine Drangsal haben von 10 Tagen.“

Um es nochmal zu sagen: Wenn es Gott gefällt, seinen Propheten und Sehern Zeitangaben mitzuteilen, wie in diesem Fall, dann ist das ganz allein seine Sache. Uns geht das überhaupt nichts an. Achten wir darauf, was der hl. Apostel Petrus in seinem ersten Brief schreibt:

Nach diesem Heil suchten und forschten Propheten, die von der auf euch kommenden Gnade weissagten. Sie forschten, auf welche Zeit und Umstände der in ihnen wirksame Geist Christi hindeute.“ (1 Petr. 1,10-11)

Es heißt nicht, dass diese Propheten Gott um die Mitteilung der Zeit gebeten hätten, wie es die Apostel in Apg. 1,6 getan haben, sondern, dass sie nach der Zeit, auf die der in ihnen wirkende Heilige Geist hindeutete, geforscht hatten. Sie forschten also nach der Zeit, auf die der Heilige Geist sie hinwies. Sie erforschten also das ihnen von Gott Geoffenbarte: die Zeit. Das ist also etwas völlig anders, als das, was wir in Apg. 1,6f. lesen. Zwei dieser Propheten, von denen Petrus spricht, waren die Propheten Jeremia und Daniel. Daniel berichtet:

Im ersten Jahr des Darius … stieß ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, die sich nach dem Wort des Herrn an den Propheten Jeremias über den Trümmern Jerusalems vollenden sollten, nämlich 70 Jahre. Ich richtete mein Antlitz auf Gott, den Herrn, und suchte zu beten und zu flehen unter Fasten in Sack und Asche. Ich betete zum Herrn, meinem Gott, legte ein Bekenntnis ab […] Während ich noch sprach und betete, meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und vor dem Herrn … meine flehentliche Bitte für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte … da eilte der Mann Gabriel … zu mir heran … Er kam, sprach mit mir und sagte: ‚Daniel, nunmehr bin ich hergekommen, um dir die klare Einsicht zu bringen. Zu Beginn deines Flehens erging ein Gotteswort, und ich bin gekommen, es dir mitzuteilen; denn ein Liebling Gottes bist du. Also achte auf das Wort und verstehe die Erscheinung! Siebzig (Jahr)Wochen sind bestimmt über dein Volk und die heilige Stadt, bis der Frevel beendet, die Sünde versiegelt und die Schuld gesühnt, und Gesicht und Prophet das Siegel gesetzt und ein Allerheiligstes gesalbt wird. Wissen sollst du und einsehen: Von der Zeit an, da das Wort erging von der Wiederherstellung und dem Aufbau Jerusalems, bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten, sind es 7 (Jahr)Wochen; und 62 (Jahr)Wochen bleibt es wiederhergestellt … Nach den 62 (Jahr)Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet ohne Richterspruch …“ (Dan. 9)

Aus dem Text geht hervor, dass Daniel die Bedeutung der Prophezeiung des Propheten Jeremia und die Zeitangabe dazu nicht verstanden hat. Dafür ist dann der Erzengel Gabriel zu ihm gesandt worden, um ihm sowohl die Prophezeiung als auch die darin vorkommende Zeitangabe, die Gott geoffenbart hat, zu erklären.

Beide, Jeremia und Daniel, bekamen von Gott also nicht nur Prophezeiungen künftiger Ereignisse, sondern auch zu manchen dieser künftigen Ereignisse auch Zeitangaben, allerdings nicht, weil sie Gott darum gebeten hätten, ihnen die Zeitangaben mitzuteilen, sondern weil Gott aus sich selbst heraus ihnen die Zeitangaben mitteilen wollte. Das bedeutet: Wenn Gott sich dazu entschließt, seinen Propheten und Sehern Zeitangaben mitzuteilen, ob verschlüsselt oder nicht, dann ist es für den Prophezeiungsforscher nicht untersagt, sie in Anspruch zu nehmen und evtl. zu deuten. Denn sonst wäre ja eine Offenbarung von Zeitangaben völlig sinnlos. Gott offenbart sie uns ja nicht, damit wir sie sogleich ablehnen. Nein! Er offenbart sie uns, damit wir sie in Anspruch nehmen!

So gibt es nun auch einige Prophezeiungen mit Zeitangaben im Hinblick auf den Dritten Weltkrieg, die uns Gott durch einige seiner Seher offenbaren wollte. Und deshalb ist es sinnvoll und nützlich, sie in Anspruch zu nehmen. Deshalb gehe ich im Folgenden auf diese Zeitangaben ein, damit Sie darüber in Kenntnis gesetzt sind.

Monat des Kriegsausbruchs

Jesus Christus (ca. 30. n. Chr.): „Betet, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe …“

Wenn wir annehmen, dass wir das auch tun, dann beginnt der Dritte Weltkrieg nicht im Winter, sondern im Frühjahr, im Sommer oder im Herbst.
An diesem Beispiel sehen wir, wie wichtig geoffenbarte Zeitangaben sind. Sie sind so wichtig, dass wir im Hinblick auf den Dritten Weltkrieg für eine angenehme Jahreszeit beten sollen, die uns die Flucht enorm erleichtert und vereinfacht.

Seher aus Westfalen, katholisch, 19. Jh.: „… Der Krieg folgt auf einen Winter …“

Demnach beginnt der Krieg nicht im Winter, sondern entweder im Frühjahr, im Sommer oder im Herbst. Diese Prophezeiung besagt, dass es ausreichend Katholiken geben wird, die dafür beten werden, dass der Dritte Weltkrieg nicht im Winter ausbricht.

Josef Albrecht, katholisch, ca. 1946: … Im Winter wird es nicht eintreten, das habe ich am Bild der Natur gesehen.“

Der Winter kommt also tatsächlich nicht in Frage, aber auch der Herbst nicht, weil der Seher dies am Bild der Natur deutlich gesehen und das dann auch sicherlich mitgeteilt hätte (entlaubte Bäume und Gebüsche). Es kann sich demnach nur um den Frühling oder um Sommer handeln.

Johann Peter Knopp von Ehrenberg, katholisch, 1714-1794: Und es wird ein Krieg sein, wie vordem nicht erlebt worden … Die Linzer werden viel leiden und viele alles verlassen und im Gebüsche wohnen …“

Die Rede im Hinblick auf den ausbrechenden Krieg ist von Gebüschen, in denen sich viele Linzer (BRD) verstecken würden. Und das geht nur, wenn die Gebüsche beblättert sind. Damit kommt tatsächlich auch der Herbst nicht in Frage, sondern, wie gesagt, der Frühling (April – Juni) oder der Sommer (Juni – September).

Junge aus Elsen bei Paderborn, katholisch, 18. Jh.: Wenn man am Bocke Gerste säet, dann ist’s die höchste Zeit. Dann wird der Feind im Lande sein …“

Die Feinde seien im deutschen Lande, wenn Gerste gesät wird. Die Frage ist, ob hier die Aussaat der Winter- oder der Sommergerste gemeint ist. Die Sommergerste wird regulär Ende Februar bis Ende März gesät, also noch in der Winterzeit und zu Frühlingsbeginn. Da der Krieg aber nicht im Winter ausbricht, sondern im Frühling oder im Sommer, so kann hier nur die Aussaat der Wintergerste gemeint sein. Die Aussaat der Wintergerste erfolgt in Deutschland zwischen Mitte September bis Mitte Oktober. Demnach wäre der Feind zwischen dem 15. und dem 22. September im Land. Doch wann der Feind ins Land einfällt, wird nicht gesagt.

Mönch aus Wismar 1709: Dieser Krieg wird beginnen, wenn die Ähren sich voll neigen …“

Matthias Stormberger, katholisch, 18./19. Jh.: Wenn das Korn reif ist, wird ein großer Krieg kommen.“

Alois Irlmaier, katholisch, 1949: „Es gibt wieder einen großen Krieg, wenn das Getreide reif ist …“

In Deutschland ist das Getreide regulär zwischen Mitte Juni und Ende August erntreif. Demnach müsste der Dritte Weltkrieg irgendwann zwischen Mitte Juni und Ende August beginnen. Aber je nach Wetter- und Witterungsbedingungen kann das Getreide auch früher oder später erntereif sein. Deshalb kann man sich nicht auf den Zeitraum Mitte Juni bis Ende August festlegen.

Wessel Dietrich Eilert, katholisch, 1764-1833: … Das Korn wird man noch einscheuern können, aber nicht mehr den Hafer.“

Frau Landinger, katholisch, 1957: Es wurde Korn und Weizen eingefahren, der Hafer lag an vielen Stellen bereit. Da kam der Krieg.“

Der Hafer wird regulär, je nach Region, zwischen Ende Juli und Mitte August geerntet. Demnach wäre mit dem Ausbruch des Dritten Weltkrieges in der Zeit zwischen Ende Juli und Mitte August zu rechnen. Auch hier sind die Wetter- und Witterungsbedingungen im Kriegsjahr einzukalkulieren. Deshalb wäre es falsch, sich auf die Zeit zwischen Ende Juli und Mitte August festzlegen, oder wie es Stephan Berndt tut, auf Ende Juli/Anfang August. Wir sollten bei der Beurteilung vorsichtiger sein.

Unbekannter katholischer Seher bei Beykirch 19. Jh.: „Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch nicht die Zeit. Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht die Zeit. Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind Abschied nehmen müssen. Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören. Der September und Oktober wird ein großes Blutvergießen mit sich bringen.“

Demnach begänne der Krieg im Juli oder im August. Die Frage ist nur, wie der Seher zu den konkreten Monatsangaben gelangte. Sah er sie in seinen Schauungen? Wurden sie ihm während seiner Schauungen verbal mitgeteilt? Oder deutete er sie irgendwie? Und wenn er sie deutete, wurden sie von ihm richtig gedeutet? Dieselben Fragen werfen sich auch  bei der folgenden Zeitangabe auf:

Seher aus Westfalen: Der Krieg folgt auf einen Winter … Wenn die Brüdericher auf Krautweih aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles voll Soldaten …“

Krautweih ist am 15. August.

Zusammenfassung:

Die Prophezeiungen, die das Naturbild beschreiben, beziehen sich, was den Kriegsausbruch betrifft, regulär auf die Zeit zwischen Ende Juli und Mitte August.

Der Seher bei Beykirch nennt Juli oder August als Monat des Kriegsausbruchs, der Seher aus Westfalen den 15. August.

Wie gesagt, sind die konkret genannten Zeitangaben zunächst unsicher, da wir nicht wissen, wie diese Seher an sie gelangt sind. Auf jeden Fall liegen sie im Rahmen jener Prophezeiungen, die das Naturbild gesehen haben. Letzteren zufolge müsste der Dritte Weltkrieg regulären Wetter- und Witterungsbedingungen nach zwischen dem 25. Juli und dem 15. August beginnen.

Da es katholischen Prophezeiungen zufolge im Kriegsjahr einen schönen frühzeitigen Frühling geben wird, im Januar die „Mücken tanzen“ und die Kühe bereits im April im vollen Grase weiden, wonach ihnen das Gras bis zu den Knien geht, könnte aufgrund dieser extremen Wetter- und Witterungsanomalien im Kriegsjahr mit einer viel früheren Getreide-/Haferreife zu rechnen sein, vielleicht schon im Mai oder Juni.

Wir sehen also, dass man sich nicht auf einen bestimmten Monat festlegen kann, außer, wir vertrauen darauf, dass der Seher bei Beykirch und der Seher aus Westfalen mit ihren konkreten Zeitangaben recht haben. Aber wie gesagt, dass wissen wir nicht. Die Gründe nannte ich bereits.

Würden im Kriegsjahr keine (extremen) Wetter- und Witterungsanomalien vorherrschen, würde ich mich auf den Zeitraum Mitte Juli bis Mitte August festlegen. So aber könnte auch Mai oder Juni in Frage kommen. Deshalb wäre es sinnvoll, im Kriegsjahr auf die Reife des Getreides zu achten.

Kriegsdauer

Nostradamus 1557/58 im Brief an König Heinrich: … und er (der Antichrist) wird einer Sonnenfinsternis vorausgehen, die dunkelste und die finsterste seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und zur Passion Jesu Christi, und von da an bis jetzt. Und sie wird im Monat Oktober sein, wo eine gewisse große Verschiebung geschehen wird, derart, dass man meinen wird, die Schwerkraft der Erde verloren zu haben, ihre natürliche Bewegung und sei hinabgestürzt in fortwährende Finsternisse …“

Nostradamus prophezeit an dieser Stelle die Dreitägige Finsternis, die den Sehern und Propheten zufolge den Dritten Weltkrieg beenden soll. Nostradamus zufolge würde der Krieg demnach im Monat „Oktober“, entweder Julianischer oder Gregorianischer Zeitzählung, enden. Hatte Nostradamus die Julianische Zeitzählung im Sinn, dann wäre das die Zeit etwa Mitte Oktober bis Mitte November unserer (Gregorianischer) Zeitzählung. Da wir das aber nicht wissen, so müssen wir die Zeit Anfang Oktober bis Mitte November in Betracht ziehen.

Mönch aus Werl 1701: „Lange wird man mit unentschiedenem Glücke kämpfen, bis man endlich in die Gegend des Rheines kommt. Dort wird man kämpfen drei Tage lang …“

Mönch aus Wismar 1709: „3 Jahre und 5 Monate“

Johann Peter Knopp von Ehrenberg 1714-1794: „wird nicht lange dauern“

Wessel Dietrich Eilert 1764-1833: Dieser Krieg wird sehr schnell ausbrechen … doch geht’s schnell vorüber, und sicher ist, wer nur einige Tage ein gutes Versteck weiß.“

Unbekannter katholischer Seher bei Beykirch 19. Jh.: Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch nicht die Zeit. Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht die Zeit. Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind Abschied nehmen müssen. Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören. Der September und Oktober wird ein großes Blutvergießen mit sich bringen. Im November wird man Wunderdinge sehen.“

Gemäß dem Seher bei Beykirch endet der Dritte Weltkrieg im selben Jahr, in dem der Krieg ausbricht, und zwar im Oktober oder im November. Das korrespondiert soweit mit Nostradamus.

Hl. Don Bosco 19. Jh.: „… Unterdessen sah man eine Menge … mit dem Papst an der Spitze aus dem Vatikan heraustreten […] Nachdem sie über einen Raum dahingegangen waren, der zwanzig Erhebungen der Sonne entspricht, eilte jeder herbei, der nicht mehr in Rom war. Bestürzung ergreift das Herz aller und jeder wendet sich ringsum an den Papst, um seine Person zu schützen und ihm beizustehen in seinen Bedürfnissen. […] Auf das hin setzte sich der Papst in Bewegung und die Reihen der Prozession begannen sich zu vermehren. Als er dann den Fuß in die heilige Stadt setzte, begann er ob der Verwüstungen jene zu beklagen, die in der Stadt waren, von denen viele nicht mehr lebten. Und in St. Peter zurückgekehrt, stimmte er das Te Deum an … Nach Beendigung dieses Gesanges hört sofort jede Dunkelheit auf und es zeigt sich die glänzendste Sonne. Die Städte, Dörfer und Länder waren sehr entvölkert, die Erde war zerstampft wie von einem Gewittersturm, von Regenguß und Hagel, und die Völker gingen miteinander, und der eine sagte zum anderen: ‚Es gibt einen Gott…‘ Vom Beginn der Verbannung bis zum Gesang des Te Deum erhebt sich die Sonne 200 mal …“

Hier wird die von etlichen Sehern und Propheten angekündigte Flucht des Heiligen Vaters aus Rom prophezeit. Darauf deutet der letzte Satz hin, in dem der Heilige von der „Verbannung“ des Papstes spricht. Den Prophezeiungen nach findet die Flucht des Papstes unmittelbar vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges statt. Bosco sieht dann weiter, dass der Papst noch innerhalb von 200 Tagen nach Rom zurückkehrt, und dort das Te Deum anstimmt. Dann wird gesehen, dass nach dem Ende des Te Deum „sofort jede Dunkelheit“ aufhört und „die Städte, Dörfer und Länder .. sehr entvölkert“ sind. Die Erde selbst „war zerstampft“. Das deutet auf die Dreitägige Finsternis hin, die nach Bosco dann beginnt, wenn der Papst wieder in Rom zurück ist. Das bedeutet, dass der Dritte Weltkrieg innerhalb der 200 Tage beginnt und innerhalb desselben Zeitraumes auch endet, was soweit mit dem Seher bei Beykirch korrespondiert. Der Krieg dauert demzufolge weniger als 200 Tage bzw. weniger als 6 Monate 20 Tage.

Französischer Seher nach Zeitzeugen Andreas Rill: 28 oder 58 Tage. Rill habe es nicht mehr in Erinnerung. Die Angabe Rills ist also unsicher, befindet sich aber innerhalb des Zeitrahmens bei Bosco und dem Seher bei Beykirch.

Böhmischer Seher 1914: Der wird nun so lange dauern, als der Bauer, der sich mit einem Laib Brod auf den großen Felsen bei Ober-Lichtbuchet flüchtet, diesen aufgegessen haben wird.“

Alois Irlmaier nach Adlmaier 1959: Er sieht drei Striche und deutet sie auf 3 Tage, 3 Wochen oder 3 Monate. Legt sich letztlich aber auf 3 Monate fest. – Ob diese Deutung des Sehers wohl richtig ist?

Alois Irlmaier nach Ladurner 1952: „Lang wird der Krieg nicht dauern, aber es wird trotzdem reichen. In eineinhalb Mondlängen werden die Leite den ersten Schrecken hinter sich haben.“

Offenbar tendiert Irlmaier zu einer Dauer von drei Monaten, da nach den ersten 1½ Monaten der erste Schrecken vorbei sei. Demnach kämen gemäß den drei gesehenen Strichen noch weitere 1 ½ Monate hinzu. Aber wie gesagt: Es ist unklar, ob Irlmaier die drei gesehenen Striche richtig gedeutet hat.

Alois Irlmaier nach Münchener Merkur 1949: „Dieser Krieg wird nur vier Monate dauern, aber der schrecklichste der Weltgeschichte sein.“

Die vier Monate widersprechen den vorhergesehenen drei Strichen. Denn eine 3 ist keine 4. Entweder geht dieser Irrtum auf Irlmaier zurück, wovon ich in Anbetracht der drei gesehenen Striche nicht ausgehe, oder der Münchener Merkur hat Irlmaier falsch wiedergegeben. Bekanntlich arbeiten Journalisten, vor allem was diese Thematik betrifft, äußerst schlampig!

Fazit:

Es ist festzustellen, dass sich die meisten dieser katholischen Seher darin einig sind, dass der Dritte Weltkrieg nicht lange dauert, einige Tage bis hin zu weniger als 6 Monate und 20 Tage.

Der Mönch von Wismar weicht mit seinen 3½ Jahren von diesen Sehern extrem ab.
Beim Mönch von Werl scheint das auf den ersten Blick auch so zu sein. Wenn wir jedoch genauer hinschauen, steht seine Aussage „Lange wird man mit unentschiedenem Glücke kämpfen“ in Relation zu dem dreitägigen Kampf, den er beschreibend auf den langen Kampf folgen lässt:
Lange wird man mit unentschiedenem Glücke kämpfen, bis man endlich in die Gegend des Rheines kommt. Dort wird man kämpfen drei Tage lang …“ Demnach hatte er mit Sicherheit nicht Jahre im Sinn, sondern Wochen oder Monate, die im Verhältnis zu den drei Tagen tatsächlich lang sind. Damit liegt er im Rahmen der anderen Aussagen, die sich auf eine äußerst kurze Dauer des Krieges beziehen.

Wenn sich also alle genannten Seher darin einig sind, das der Krieg äußerst kurz sein wird, muss es sich bei der Zeitangabe des Mönchs von Wismar um einen Irrtum handeln, der ihm bei der Beurteilung seiner Schauungen unterlaufen sein muss.
Die Angaben Irlmaiers bzw. seiner Protokollaten und die von Andreas Rill sind zu unsicher, als das man sie verwerten könnte.
Die Aussage Eilerts, dass es nur einige Tage dauert, und die Aussage des böhmischen Sehers, dass es ein „Laib Brod“ lang währt, ist nicht auf die Gesamtdauer des Weltkrieges bezogen, sondern ist lokal zu bewerten.
Übrig bleiben die Zeitangaben des hl. Don Bosco, des Nostradamus und des unbekannten katholischen Sehers:

1.) Nach Bosco endet der Krieg innerhalb von 6 Monaten und 20 Tagen.

2.) Nach Nostradamus endet der Krieg im Oktober oder irgendwann zwischen Mitte Oktober und Mitte November.

3.) Nach dem unbekannten katholischen Seher bei Beykirch endet der Krieg entweder im Oktober oder im November.

Wenn wir für das Kriegsjahr normale Wetter- und Witterungsbedingungen voraussetzen, dann beginnt der Krieg zwischen Mitte Juli und Mitte August und dauert dann bis Oktober/November. Das wäre dann eine Kriegsdauer von etwa insgesamt 1½ – 3 Monate, wobei  dann die 3  Monate mit den 3 strichen Irlmaiers korrespondierten. Aber wie gesagt, könnten die Wetter- und Witterungsbedingungen im Kriegsjahr vom regulären Stand abweichen, so dass der Krieg noch länger als 3 Monate dauert, aber auf keinen Fall länger als 6 Monate und 20 Tage. Er wird auf alle Fälle weniger als 6 Monate und 20 Tage dauern.

Tageszeit des Kriegsausbruch in Mitteleuropa

Wessel Dietrich Eilert 1764-1833: Abends wird man sagen: Friede, Friede, und es ist kein Friede, und morgens stehen die Feinde schon vor der Türe …“

Matthias Stormberger 18./19. Jh.: „Über Nacht wird es geschehen.“

Alois Irlmaier ca. 1950: „Über Nacht geht’s an. Dann kommen sie daher …“ „Von der Goldenen Stadt (Prag) geht es aus.“ „Anfangen tut der vom Sonnenaufgang.“

Das heißt: Über Nacht geht es von Prag los, sodass die feindlichen Truppen deutschen Boden im Bayerischen Wald bei Sonnenaufgang erreichen. Auch nach Eilert erreichen sie den deutschen Boden morgens.

Wenn die Russen ungefähr bei Sonnenaufgang von Tschechien her in das östliche Bayern einfallen, dann müssten sie schon am selben Tag den Rhein erreichen. Stephan Berndt erreichte 1998 ein Leserbrief, in dem erklärt wird, Irlmaier hätte prophezeit, dass die Russen den Rhein in Raum Speyer „zwischen 0.00 und 2.00“ (Uhr) erreichen. Dieses „Zeugnis“ ist unglaubwürdig, denn vom Bayerischen Wald bis Speyer benötigt es nicht über 18 Stunden. Vom Seher Josef Stockert vernehmen wir:

Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit gegen Westen fahren. Wo sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen, machen sie mit großer Übermacht alles dem Erdboden gleich.“

Die feindlichen Panzer werden nicht im Schneckentempo fahren, sondern „mit großer Schnelligkeit“. Die neuesten russischen Panzer haben eine Höchstgeschwindigkeit von 65 – 90 km/h (Stand 2017). Wenn wir diese Geschwindigkeit zugrundelegen und von Hunderdorf und Zwiesel im Bayerischen Wald(1) bei einem Sonnenaufgang ca. 5 Uhr ausgehen, dann ergeben sich für Speyer folgende Ankunftszeiten:

Hunderdorf – Speyer: ca. 9:00 – 10:45 Uhr

Zwiesel – Speyer: ca. 9:45 – 11:30 Uhr

Aber nie und nimmer in der darauffolgenden Nacht zwischen 0 und 2 Uhr. Bei dem Leserbrief kann es sich daher nur um einen Fake handeln.

Es ist also davon auszugehen, dass die in Deutschland einmarschierenden Russen insgesamt spätestens am Nachmittag den Rhein erreichen, aber auf keinen Fall später.

Das Jahr X

Nostradamus 1555: „… und dies wird nahe des 7. Jahrtausends sein, wo das Heiligtum Jesu Christi von den Ungläubigen, die vom Norden kommen werden, nicht mehr mit Füßen getreten wird …“

Nostradamus prophezeit hier, das noch vor Beginn des 7. Jahrtausends gewisse Ungläubige „das Heiligtum Jesu Christi“ „nicht mehr mit Füßen treten“ werden, was besagt, dass sie das zuvor getan haben. Nun stellt uns Nostradamus zur Berechnung der Jahrtausende mehrere Grundlagen vor, drei in seinem Brief an König Heinrich und zwei weitere in seinen Almanachen:

Erste Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien ca. 4757 oder 4758 Jahre vergangen.

Zweite Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien 4092 Jahre vergangen.

Dritte Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien 4173 Jahre vergangen.

Vierte Grundlage (Almanach 1562):
Von Adam bis Christus seien 3967 Jahre vergangen.

Fünfte Grundlage (Almanach 1566):
Von Adam bis Christus seien 4056 Jahre vergangen.

Gemäß der ersten Grundlage zur Berechnung begann das 7. Jahrtausend ca. 1243 oder ca. 1244, gemäß der zweiten 1909, gemäß der dritten 1828 und gemäß der fünften 1945. Gemäß der vierten Grundlage wird das 7. Jahrtausend 2034 beginnen.

Die Zeit ca. 1243 oder ca. 1244 scheidet aus, weil sie von Nostradamus aus gesehen, nicht in der Zukunft liegt, sondern in der Vergangenheit. Ebenso scheiden die Jahre 1828 und 1909 als gemeinter Beginn des 7. Jahrtausends aus, weil es weder vor 1828 noch vor 1909 Ungläubige im Norden gegeben hat, die das Heiligtum Jesu Christi mit Füßen getreten hätten. Was das Jahr 1945 betrifft, so gab es sie zuvor seit 1917 im „Norden“(2) zwar, nämlich die Kommunisten in Russland, doch hörten sie vor 1945 nicht auf, das Heiligtum Jesu Christi mit Füßen zu treten. Aufgehört haben sie damit erst nach 1945 mit der Wende im Ostblock.

Somit bleibt, was die Prophezeiung betrifft, nur noch das Jahr 2034 als Beginn des 7. Jahrtausends übrig. Und somit treten jene Ungläubigen im Norden das Heiligtum Jesu Christi nahe 2034 nicht mehr mit Füßen, weil sie in Russland seit 1991 nicht mehr herrschen.

Wenn es nun in der Prophezeiung heißt, dass die „Ungläubigen“ aus dem Norden „nahe des 7. Jahrtausends“ das Heiligtum Jesus Christi nicht mehr mit Füßen treten, dann bedeutet das  nichts anderes, als dass sie „nahe des 7. Jahrtausends“ wieder damit beginnen sollen, weil ja Nostradamus für das „Nicht-mehr-mit-Füßen-treten“ in der Zeit kurz vor  dem 7. Jahrtausend eine zeitliche Grenze setzt. Das würde bedeuten, dass jene Ungläubigen im Norden kurz vor dem Beginn des 7. Jahrtausends wieder an die Macht kommen.

Liege ich nun mit meiner Deutung des Beginns des 7. Jahrtausends richtig, dann müssten die russischen Kommunisten kurz vor 2034 wieder an die Macht kommen. Ihr Kommen vom Norden und damit der Beginn des Dritten Weltkrieges erfolgt dann nach ihrer Rückkehr. Und das kann dann ebenfalls noch vor 2034 geschehen, aber auch nach 2033.

Nostradamus 1557/58 im Brief an König Heinrich und Vers X.67: „… und er (der Antichrist) wird vor einer Sonnenfinsternis vorausgehen, die dunkelste und die finsterste seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und zur Passion Jesu Christi, und von da an bis jetzt. Und sie wird im Monat Oktober sein, wo eine gewisse große Verschiebung geschehen wird, derart, dass man meinen wird, die Schwerkraft der Erde verloren zu haben, ihre natürliche Bewegung, und sei hinabgestürzt in fortwährende Finsternisse, es werden vorausgehen in der Frühlingszeit und sich danach ergeben extreme Veränderungen, Umgestaltungen von Ländern, durch große Erdbeben, mit starker Vermehrung des neuen Babylons, miserable Tochter …“

Es heißt, dass der Dreitägigen Finsternis ab dem Frühjahr große Erdbeben vorausgehen, welche dazu führen, das Länder extrem verändert und umgestaltet werden. So gewaltig und verheerend werden diese Erdbeben sein! Nun gibt es drei Vierzeiler in Nostradamus‘ Prophezeiungen, die von einem solchen gewaltigen Erdbeben, das in einem Frühjahr stattfinden soll, berichten. In einem dieser Vierzeiler existiert auch eine Planetenkonstellation, mit der Nostradamus das Jahr verschlüsselt:

Vers X.67:
Das Beben so stark im Monat Mai,
Saturn, Bock, Jupiter, Merkur im Rind,
Venus auch Krebs, Mars/Krieg in Nonne,
Hagel wird dann fallen, größer als ein Ei.“

Vers IX.83:
„Sonne zwanzig des Stieres so stark Erde beben,
Wird das große gefüllte Theater zerstören,
Die Luft, Himmel und Erde verdunkeln und trüben,
Dann wird der Ungläubige Gott und Heilige anrufen.“

Vers VI.88:
„Ein Reich wird stark zerstört bleiben,
Nahe des Ebros werden sich Versammlungen vollziehen,
Pyrenäische Berge werden ihn/es zufriedenstellen,
Dann, wenn im Mai Länder (er)beben werden.“

Der Monat wird zwei Mal genannt, und zwar in Vers X.67 und Vers VI.88: Mai.

Vers IX.83 bezeichnet den 5./6. Mai (entweder nach Julianischer  oder Gregorianischer Zeitrechnung), weil die Sonne nach der damaligen Auffassung am 17. April in das Zeichen Stier eintritt. Das gewaltige Beben, das ganze Länder erschüttert, findet also im Frühjahr statt. Somit kann es sich um eines der Beben handeln, die Nostradamus oben im Brief an König Heinrich für das Frühjahr des Kriegsjahres prophezeit. Das Jahr des Mai-Bebens verschlüsselt er in Vers X.67:

„Saturn, Bock, Jupiter, Merkur im Rind,
Venus auch Krebs, Mars/Krieg in Nonne“

Diese Zeilen verstehe ich nun wie folgt:

Saturn befindet sich im Bock, d.h. entweder im Steinbock oder im Widder. Jupiter und Merkur befinden sich im Rind, d.h. im Stier. Venus befindet sich in dem gekennzeichneten Jahr sowohl im Stier als auch im Krebs. Übrig bleibt „Mars in Nonne“, d.h. in Jungfrau. Mit „Mars“ muss hier aber nicht der Planet gemeint sein, sondern kann auch einfach Krieg bedeuten. Möglich ist auch, dass Nostradamus beide Bedeutungen im Sinn hatte. Der Krieg würde dann im Zeichen Jungfrau stattfinden, d.h. August/September.

Die von mir gedeutete Planetenkonstellation ist gemäß den Ephemeriden-Tabellen bis zum Ende der Nostradamus-Prophezeiungen ca. 2242(3) in den Jahren 2047, 2048, 2107, 2166 und 2225 gegeben. In diesen Jahren befinden sich Saturn in Steinbock, Jupiter und Merkur in Stier und Venus sowohl in Stier als auch in Krebs. Bis ca. 2242 findet sich jedoch kein Jahr, in dem sich Saturn in Widder, Jupiter und Merkur in Stier und Venus sowohl in Stier als auch in Krebs befinden würden. Sollte Nostradamus mit „Mars“ (auch?) den Planeten gemeint haben, dann würde sich dieser im selben Jahr in Jungfrau befinden. Dies trifft dann nur auf die Jahre 2047, 2107 und 2166 zu. Doch vorsichtshalber sollten alle fünf ermittelten Jahre in Betracht gezogen werden. Sollte das in Vers X.67 prophezeite Beben tatsächlich eines der Beben sein, die im besagten Frühjahr stattfinden sollen, und wenn meine Deutung der Konstellation richtig ist, dann käme der Dritte Weltkrieg 2047, 2048, 2107, 2166 oder 2225.

Prophetischer Franzose (1914) bei Rill: „47 und 48 sollen die Jahre dieser wilden Einkehr sein.“ „Im Jahre 48 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie. Und von Siegerträumen hört es auf, und es ist ausgestorben in den Ländern.“ „Dann sagt er, daß der regierende Papst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt. Und im Jahre 49 kommt erst der Aufstieg.“

Demnach würde der Dritte Weltkrieg im Jahr „48“ stattfinden, da in diesem Jahr die Strafe Gottes (Dreitägige Finsternis) zu Ende ginge. Diese Jahreszahl kommt auch oben in meiner Deutung der Konstellation bei Nostradamus vor: 2048. An dieser Stelle sei angemerkt, dass der prophetische Franzose mit seinen Jahreszahlen bisher immer richtig lag:

Der Erste Weltkrieg sollte ins „fünfte Jahr“ gehen (1918), dann käme Revolution (1918), dann eine Hyperinflation (1922); „zirka 32“ Diktator in Deutschland, der ab „38“ auf das „zweite Weltgeschehen“ hinarbeiten sollte, welches bei der „Jahreszahl 4 und 5“ (45) mit der Niederlage Deutschlands zu Ende ginge …

Demnach ist es durchaus wahrscheinlich, dass er auch mit dem Jahr „48“ (2048?) richtig liegt, was das „dritte Weltgeschehen“ betrifft. Im Hinblick auf dieses Jahr könnte auch eine Zeitangabe bei Eilert relevant sein, der für die Zeit nach dem Dritten Weltkrieg prophezeit:

Wer 1850 in Europa noch lebt, wird nur Freude und Wonne genießen.“

Es ist zwar hier fälschlicherweise von „1850die Rede (die gesehene Zahl vom Seher wohl falsch interpretiert), doch könnte die Jahreszahl 50“ relevant sein, da sie nur zwei Jahre vom Jahr 48“ entfernt liegt und den Feldpostbriefen zufolge zu der Zeit Frieden in Europa sein müsste. Dies deutet auch Irlmaier an, wenn er nach Adlmaier für die Zeit nach dem Dritten Weltkrieg prophezeit:

Der Krieg im Osten ist aus und der dritte Mord ist geschehen. Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen. Der dritte Neuner bringt den Frieden.“

Die (dritte) „9folgt unmittelbar auf „48und geht direkt der Zahl 50“ voraus:

48 (Prophetischer Franzose/Feldpostbriefe)
9 (Irlmaier)
50 (Eilert)

Die zweite 9“ bei Irlmaier wäre dann „39und die erste 9“ das Jahr29“. Der Friede käme demnach im Jahr nach „48, also im Jahr 49“, beim dritten Neuner, so dass es im Jahr 50“ folglich Frieden ist. Bestätigt wird das von den Feldpostbriefen:

Und im Jahre 49 (von Rill an anderer Stelle fälschlicherweise als 1949“ gedeutet) kommt erst der Aufstieg.“

Es ergibt sich demnach folgende Chronologie:

48: Dritter Weltkrieg
49: Frieden beginnt (Irlmaier) / Aufstieg beginnt (Feldpostbriefe)
50: „Nur Freude und Wonne“ (Eilert)

Sind meine Überlegungen und Deutungen der Zeitangaben richtig, dann würde der Dritte Weltkrieg im Jahr 2048 stattfinden. Im Jahr darauf, 2049, kommt dann der Friede und der Aufstieg, so dass man dann 2050 „nur Freude und Wonne“ genießt.

Ob aber diese Überlegungen und Interpretationen richtig sind, kann ich natürlich nicht versichern. Aber man kann sie ja einmal im Auge behalten.

Jesus Christus an Schwester Lucia 1931: Nach 2029 (?)

Hier ist eine Zeit nicht konkret genannt. In der entsprechenden Prophezeiung könnte ein Hinweis auf 100 Jahre nach 1929 im Hinblick auf Russland und Kommunismus enthalten sein:

Jesus Christus sagte im August 1931 zu Schwester Lucia im Hinblick auf die von seiner Mutter 1929 geforderte Weihe Russlands:

Lass meine Diener (den Papst und alle Bischöfe) wissen: da sie dem Beispiel des Königs von Frankreich folgen und die Ausführung meiner Bitte verschieben, werden sie ihm auch im Unglück folgen.“

Um aufzuzeigen, wohin die Weigerung der Päpste, die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vorzunehmen, führen wird, verweist Christus auf den König von Frankreich und sein Beispiel und stellt eine Parallele auf zum Papst und zu den Bischöfen und zu deren Verhalten, das dem des französischen Königs gleicht:

Christus verweist oben auf den französischen König Ludwig XIV. (1661-1715). Am 17. Juni 1689 erschien Christus der hl. Margareta Maria Alacoque (1647-1690) und zeigte ihr sein GÖTTLICHES HERZ. Er verlangte in dieser Erscheinung vom König die Weihe seiner Person und die Weihe Frankreichs an Sein HEILIGSTES HERZ, damit ES über den König und seinen Palast sowie über Frankreich herrsche und alle Feinde des Königs und der Kirche besiege und unterwerfe. Der König ging auf die Bitte Jesu Christi nicht ein, so dass auf den Tag genau 100 Jahre nach der Bitte Christi, am 17. Juni 1789, genau das Gegenteil von dem begann, was Christus dem König für den Fall der Weihe versprach:

Am 17. Juni 1789 brach die Französische Revolution aus. Die Feinde des Königs und der Kirche – Linke – nahmen Frankreich in ihre Gewalt, verfolgten die Kirche, stürzten den König, schafften die Monarchie ab und richteten eine blutige linke Terrorherrschaft auf, die von 1792 bis 1795 dauerte.

Da Christus bzgl. der Weigerung des Papstes, die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vorzunehmen, eine Parallele zu alledem zieht, ist nun klar, was droht: das Gegenteil von dem, was geschehen würde, wenn der Papst zusammen mit allen katholischen Bischöfen der Welt die Weihe Russlands vornehmen würde: Statt dem Unbefleckten Herzen Mariens wird der Teufel triumphieren! Statt sich durch Maria zu bekehren, wird Russland durch Satan in den Bolschewismus zurückfallen!(4) Statt den versprochenen Frieden durch Maria, wird es Krieg geben, welcher vom bolschewistischen Russland ausgehen wird! Das bolschewistische Russland wird erneut „seine Irrtümer in der Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen. Die Guten werden gemartert werden; der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

Da die Französische Revolution mit all ihrem Unheil nun auf den Tag genau 100 Jahre nach der Bitte Christi an den König begann, so könnte man davon ausgehen, dass auch das oben beschriebene Unheil durch das künftige bolschewistische Russland genau 100 Jahre nach der Bitte der Muttergottes beginnen wird, da auch der 100jährige Zeitraum bis zum Unheil Frankreichs 1789 im von Christus genannten „Beispiel“ enthalten sein könnte. Die Forderung der Weihe Russlands erfolgte 1929. Deshalb können wir wie folgt rechnen:

1929 + 100 Jahre = 2029

Ist meine Theorie richtig, dann würden die Kommunisten im Jahr 2029 in Russland wieder die Macht ergreifen und nach diesem Zeitpunkt ihre Irrtümer in der Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen. Die Guten werden gemartert werden; der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

Sollte meine Annahme also richtig sein, dann käme der Dritte Weltkrieg irgendwann nach 2029.

Meine Schauung 2013: Nach 2030

In der Vision sah ich, wie im Hinblick auf den Dritten Weltkrieg die Jahre an meinen geistigen Augen vorübergingen, bis sie bei „2030“ stoppten. Es wurde mir dabei innerlich eingegeben, dass das bedeutet, dass der Dritte Weltkrieg nicht vor 2031 kommt, sondern irgendwann nach 2030. Ob diese Vision himmlischen Ursprungs ist oder nicht, kann ich natürlich nicht sagen.

Viel wichtiger und sicherer als die gedeuteten Jahresangaben sind die Vorzeichen. Die von mir gedeuteten Jahresangaben werden, wenn sie richtig sind, mit den prophezeiten Vorzeichen übereinstimmen. Man achte also zunächst immer auf die Vorzeichen und dann auf die gedeuteten Zeitangaben und schaue, ob Beides miteinander korrespondiert.

_________
(1) Stormberger spricht von Zwiesel und Irlmaier von Hunderdorf.

(2) Gemeint ist an dieser Stelle der „barbarische Norden“, eine Bezeichnung, die seinerzeit Osteuropa, vor allem Russland, bezeichnete.

(3) Nach Vers I.48 enden Nostradamus‘ Prophezeiungen nicht im Jahr 3797 n. Chr., sondern ca. 2242 n. Chr.

(4) Der prophetischen Botschaft von Fatima zufolge geht die Gefahr für die Welt und die Kirche von Russland aus, und zwar in Verbindung mit dem Bolschewismus. Um darauf hinzuweisen, erschien die Muttergottes genau in der Zeit (Mai – Oktober), in der Lenin mit seinen linken Horden auf die Machtübernahme in Russland hinarbeitete, was dann am 7. November infolge der linken Revolution erfolgte. Die prophetische Botschaft ist, dass Russland nur in Verbindung mit dem Bolschewismus eine Gefahr für die Welt und die Kirche bedeutet. Aus diesem Grund bezieht sich Christus in seiner prophetischen Botschaft an die Prophetin Schwester Lucia auf die Gefahr für den Papst und die Bischöfe (und damit auch für die Kirche insgesamt) durch das bolschewistische Russland, welches demnach um 1990 herum nur sein vorübergehendes Ende gefunden hat.

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